Holz

Holz im Aussenbereich: Wenn Wetter, Sonne und Feuchtigkeit mitbauen

16. April 2026
Der Plan klingt oft ganz einfach: eine Terrasse, ein Hochbeet, eine kleine Pergola oder eine Fassade aus Holz. Am Anfang steht ein Stapel Bretter, ein klarer Kopf und ein Nachmittag, der nach frischer Luft riecht. Und dann kommt das, was jedes Projekt draussen prägt: Wetterwechsel, UV-Strahlung, Regen, Tau, Frost und stehende Feuchtigkeit. Genau hier entscheidet sich, ob Holz im Aussenbereich lange Freude macht.
Ein Gebäude mit Aussenbereich aus Holz bei der Bringhen Group erhältlich

Für draussen lohnt sich der Blick auf robuste Holzarten wie Lärche, Douglasie oder Eiche – und auf die richtige Konstruktion. Denn selbst das beste Holz leidet, wenn Wasser nicht ablaufen kann. Abstand zum Boden, Hinterlüftung, Gefälle bei Terrassendielen, saubere Tropfkanten und Edelstahl-Schrauben sind oft wichtiger als der teuerste Anstrich. Wer es besonders langlebig will, schaut auch Thermoholz oder geeignete Holzwerkstoffe für den Aussenbereich an – je nach Projekt und Belastung.

Beim Holzschutz sind die Klassiker weiterhin stark: Holzöl, Lasur und deckende Farbe. Öl betont die Maserung, Lasur schützt und bleibt meist offenporig, deckende Systeme schirmen stärker ab, wirken aber weniger natürlich. Entscheidend ist, dass das System zum Einsatz passt: Terrassendielen brauchen anderen Schutz als eine Sichtschutzwand, und eine Wetterseite braucht mehr Pflege als eine geschützte Nische. Wer früh sauber schützt und regelmässig nachpflegt, gewinnt Jahre.

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